Claudia Mucha untersucht die Kulturgeschichte der Landschaft vor dem Hintergrund einer technologisch hochentwickelten Gesellschaft. Die mit Naturereignissen verbundene Störung der Wahrnehmung und Darstellung von Landschaften zeigt sie in der Serie "Nach dem Sturm/Kyrill".In dieser Fotoserie löst sie die Mensch-Natur-Dichotomie auf, indem sie die Verwüstungen zu Beginn des Jahres 2007 nicht in medialer Distanz aufnimmt; also nicht ein Abbild der Ereignisse wiedergibt. Vielmehr sind die Betracher/innen-als Konstrukteur/Innen der Landschaft-bei Mucha Teil des Naturspektakels.

Katalog "Katastrophenalarm", 2008